Liebe zwischen den Zeilen von Veronica Henry - Rezension

09:00


Nach dem Verlust ihres geliebten Vaters, Julius Nightingale, steht Emilias Welt auf dem Kopf. Das Geburtstagsgeschenk, eine Reise um die Welt-Ticket, ist hinfällig, denn Emilia muss entscheiden, wie es mit dem Lebenswerk ihres Vaters, der Buchhandlung Nightingale, weitergehen soll. Denn Julius war ein Liebhaber von Büchern, aber nicht von Zahlen und nun steht die kleine Buchhandlung in Peasebrook vor dem Ruin. Ein Großinvestor wittert seine Chance, doch kann Emilia den Ort aufgeben, der für sie und den Bewohnern Peasebrook immer eine Heimat war, aufgeben?


Meinung: 
Liebe zwischen den Zeilen besitzt ein Cover, das zum Inhalt passt. Trotzdem war es nicht das Cover oder der Klappentext der mich dazu gebracht hat es zu lesen. Es war der Titel, der mich dazu überredete, das Buch in die Hand zu nehmen. Nun habe ich es wieder aus der Hand gelegt, nachdem ich die letzte Seite gelesen habe.
Jetzt kommt die Frage aller Fragen: wie finde ich es?
Was mir als erstes einfällt ist: ja, da steckt Liebe zwischen den Zeilen.


Die Geschichte bewegt sich auf zwei Ebenen. Bei der einen erlebt man die Zeit mit, wo Julius die Buchhandlung übernimmt und man kann spüren, wie sehr er eine Tochter liebt. Bei der anderen lebt man mit Emilia mit, die vor großen Problemen gegenübersteht.
Die kleinen, unbezahlten Rechnungen entpuppen sich mit der Zeit zu einem riesigen Schuldenberg und ein Wasserschaden legt den halben Buchladen lahm. Zu Glück kommen viele Leute vorbei, doch Nightingale ist mehr ein gemütlicher Ort für Plausch als ein absatzstarkes Unternehmen. Doch Emilia versucht die Hürde zu meistern und wird dabei von den Einwohnern von Peasebrook tatkräftig unterstützt. 


Beim Lesen spürt man die Besonderheit der Figuren und der Liebe zu Büchern. In der Buchhandlung gibt es nicht nur gute Bücher, sondern auch tolle Empfehlungen! Sie ist auch ein Ort, wo man zur Ruhe kommt, anders als bei den großen Buchhandelsketten. Hier wird zugehört und geholfen. Mit der Zeit fühlt man immer mehr, wie einzigartig Julius gewesen sein muss und ich wäre gerne zu seiner Zeit dort gewesen. Auch Emilia ist eine besondere Figur, mit der man sich sehr verbunden fühlt. Man möchte ihr helfen und beistehen und freut sich, dass die Einwohner von Peasebrook das tatkräftig tun.
Unterstütze wird das auch durch den lockere, direkten und anschaulichen Schreibstil der Autorin. 
Dass alles Zusammen sorgt dafür, dass man wirklich die Liebe zwischen den Zeiten spürt! Ein grandioser Titel!


Fazit:
Liebe zwischen den Zeiten ist ein Buch, was mich wirklich, positiv, überrascht hat. Ich werde die Autorin auf jeden fall weiterverfolgen.

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